Dienstag, 12. Dezember 2017

Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage rund um das Thema Bücher gestellt. Eine Antwort ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Das Jahr 2017 befindet sich bereits auf der Zielgeraden. Da stellt man sich schon mal die eine oder andere Frage. Was habe ich geschafft? Was muss ich anders machen? Wie will ich manche Dinge im nächsten Jahr besser angehen? Die Montagsfrage dieser Woche setzt sich mit dem Jahresziel gelesener Bücher auseinander



Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Ein Jahresziel habe ich mir nicht vorgegeben, da ich mich beim Lesen ungern selbst unter Druck setze.
Dennoch hat mich mein vorjähriges Leseergebnis dazu angeregt, noch öfter zum Buch zu greifen. Genau das habe ich geschafft und bin jetzt bei einer Leistung von 65 Büchern, und das Jahr ist noch nicht um. Immerhin lag mein Lesevergnügen im letzten Jahr bei 51 Büchern. Dazu habe ich endlich alle Titel systematisch katalogisiert, so dass ich mir zu jedem gelesenen Buch jederzeit die Beschreibung, das Lesedatum, meine Notizen mit Bewertung und den Standort des Buches abrufen kann.

Screenshot meiner Online-Bibliothek

Wenn nichts Ungewöhnliches passiert, rechne ich für das Jahr 2018 sogar mit einer weiteren Steigerung meiner Leseleistung. Da geht noch etwas :-) Es ist kein Wettbewerb, aber interessant für die Statistik. Alles - nur kein Stress beim Lesen, denn letzten Endes entscheidet mein persönliches Lesevergnügen über die Zahl der gelesenen Bücher.

Wie gehst du damit um? Hast du dir ein persönliches Ziel zu lesender Bücher gesetzt? Hast du es erreicht? Wie viele Bücher hast du bisher in 2017 gelesen?

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Eine sommerliche Reise an meine Lieblings-Lese-Orte

Unumstritten ist das Lesen Teil meiner Lieblingsbeschäftigungen.
Doch wo liest es sich am besten? In der winterlichen Jahreszeit natürlich in der gemütlichen Leseecke zu Hause. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt und lockt mit warmen Sonnenstrahlen wieder nach draußen.

Ich habe im Laufe diesen Jahres einige viel besuchte Orte für mich neu entdeckt. Ganz wunderbare Leseplätze außer Haus, die ich gern und immer wieder aufgesucht habe.






Mein Faible für die Fotografie unbesetzter Bänke spielt dabei keine unerhebliche Rolle.






Am liebsten lese ich an der Ostsee, wenn die Wellen im Hintergrund rauschen und seicht an das Ufer rollen. 
Mit der plätschernden Ruhe schweift der Blick in die Ferne, und der Wind trägt die Träume mit sich davon. Das ist nahezu vollkommenes Glück.




Manchmal ist das Meer weit entfernt.

                         
                     In diesen Momenten reicht auch ein See, die Stille zu genießen :-)


Egal, wo du bist, es braucht keine spektakulären Orte, ein gutes Buch, die Schönheiten der Natur oder die Farben der Jahreszeiten zu genießen. Es sind die alltäglichen Plätze, die uns Betrachter sehen lassen.






Die Idylle all dieser Orte ist ein offenes Geheimnis.

Vielleicht begegnen wir uns im nächsten Sommer an einem dieser Plätze?


Gibt es für dich besondere Orte, die dich einladen zum Lesen und Genießen? Warum? Welcher ist dein Favorit? Hast du einen Tipp für mich?

Ein anderes Mal reise ich mit dir zu jenen Orten im Ausland, an die ich mich besonders gern erinnere.

Dienstag, 28. November 2017

Bücher unverzichtbar auf der Weihnachtswunschliste

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage rund um das Thema Bücher gestellt. Eine Antwort ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Die Frage dieser Woche passt prächtig zu meinen Weihnachtswünschen, denn das Fest kommt mit riesigen Schritten näher. Da ich als Buchliebhaber in meinen Kreisen bekannt bin, stellt man mir oft die Frage. Bücher ja? Aber welche? Du hast doch schon so viele. 
Ich kann aber nie genug davon bekommen und habe daher eine Weihnachtswunschliste mit Büchern zusammengestellt. 




Hast du Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel? Ja? Welche?

Ich bin bescheiden mit meinen Bücherwünschen. Nur vier Exemplare stehen auf meinem Wunschzettel - vorerst. Eine Erweiterung der Liste in den nächsten Tagen ist wahrscheinlich. Ich komme dann locker auf zehn Werke.

Flammenkinder: Kriminalroman (Joona Linna 3)Der Turm der toten Seelen: Thriller Bd. 1 (Finster, packend und hochaktuell - Leo Junker ermittelt, Band 1)


Pretty Girls Der Himmel über Positano

Natürlich sind Thriller dabei, aber auch romantische Lektüre für entspannte Stunden.
Von Lars Kepler hat mir Der Sandmann schon sehr gut gefallen, daher der Wunsch nach Flammenkinder.

Das Buch Der Turm der toten Seelen von Christoffer Carlsson wurde mir unlängst von meiner Buchhandlung empfohlen. Mich begeistern eben auch Thriller aus Skandinavien.

Karin Slaughter mit Pretty Girls, eine Meisterin ihres Fachs, erweckt immer meine Aufmerksamkeit. Zwei ihrer Werke stehen bereits in meinem Bücherregal.

Aus dem Genre meiner Wünsche fällt Margot S. Baumann mit Der Himmel über Positano. Was soll ich sagen? Mir gefällt Italien, ich mag die italienische Lebensart - La Dolce Vita :-), und gegen romantische Leselektüre für zwischendurch gibt es nichts einzuwenden.

Meine vorläufigen Bücherwünsche habe ich bereits kundgetan und leise verlauten lassen, dass weiterer Bedarf besteht. Und meine Chancen auf Buchgeschenke stehen gut. Alle meine Schenkenden nahmen die Liste wohlwollend zur Kenntnis, wissend, dass sie mir mit den aufgeführten Büchern jede Menge Freude schenken. Ich bin schon jetzt gespannt auf meine Weihnachtspäckchen. Schweren Herzens musste ich allerdings versprechen, mich mit Bücherkäufen bis nach Weihnachten zurückzuhalten.

Und wie ist das bei dir? Stehen Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel? Welche Werke hast du auf deiner Liste vermerkt?


Dienstag, 21. November 2017

Alle Jahre wieder - Klassentreffen

Ab einer gewissen Zeit geschieht es alle paar Jahre - immer wieder, das Treffen mit den alten Klassenkameraden. Genau ein solches habe ich kürzlich erlebt.


Da hockt man zusammen mit breitem Lächeln, betrachtet die etwas verblassten Bilder, blättert belustigt in Poesiealben, schaut in gelebte Gesichter und erkennt in ihnen die Weggefährten vergangener Tage. Die Leben der Einzelnen schrumpfen zusammen auf wenige Augenblicke der Freude, der Verwunderung, der Ohnmacht oder der traurigen Rührung.

Etliche sind nicht gekommen, verhindert im Alltag, durch Familie, Krankheit oder gar den Tod. Manche fahren hunderte Kilometer um das Ereignis mitzuerleben. Einige drücken sich, einige mögen keine Menschenansammlungen. Die Gekommenen vereint neben Neugier ein vertrautes Gefühl.

Wer ist das? Ging er/sie tatsächlich in unsere Klasse? Bist du etwa die/der Zurückhaltende?
Nein, dich hätten wir fast nicht wiedererkannt. Wie hast du das bloß gemacht?
Die Anwesenden sieht man noch immer mit der Schultüte im Arm, mit der Spange im langen Haar, mit dem verschmitzten Gesichtsausdruck rund um die fröhlich-dreinblickenden Augen, die Schulmappe locker auf einer Schulter tragend. Das war doch erst gestern!
Weißt du noch, diese Lehrerin mit dem strengen Blick? Denkst du manchmal zurück an unser Abenteuer auf jener Klassenfahrt? Erinnerst du dich an unseren letzten gemeinsamen Schultag?

Unumstritten schwingt bei jedem neuen Klassentreffen eine gehörige Portion Melancholie mit. Gleichgesinnte unter sich vereint ein kleiner gemeinsamer Nenner. Wo ist bloß die Zeit geblieben?

Wieso ist eigentlich im Herbst Hochsaison für Klassentreffen?
Es lohnt sich doch, so ein Jubiläum im Frühjahr/Sommer zu zelebrieren, draußen im Biergarten in lockerer Runde bei angenehmen Temperaturen oder hier an der Ostsee in einer netten Strandbar.
Einerseits inspiriert mich die gesellige Runde zwischen den vertrauten Gesichtern, anderseits wirken einzelne Schicksale nachhaltig und regen mich tiefgründig zum Nachdenken an.
Was es schön, das Klassentreffen?
Natürlich war es schön, und wir treffen uns wieder. Aber aus zehn Jahren machen wir fünf oder noch weniger, weil die Zeitreise des Lebens immer schneller ihren Tribut fordert und verglüht wie eine Sternschnuppe, die vom Himmel fällt.

Bist du ein Typ für Klassentreffen? Wenn ja, was gefällt dir daran? Triffst du dich mit Gleichgesinnten auch außerhalb der obligatorischen Jahreszahlen? Zu welcher Jahreszeit feiert ihr eure Jubiläen?









Donnerstag, 9. November 2017

Warum der Fall der Berliner Mauer ein Glücksfall für mich war ...

Heute jährt er sich schon wieder, dieser historische Tag, 09. November 1989.
Als junger Mensch habe ich damals die Öffnung der Grenze, den Fall der Mauer, unmittelbar in Berlin miterlebt.

Gerade in der heutigen Zeit, da manch einer dieses Geschichtsereignis infrage stellt und am liebsten die Geschehnisse samt der schrecklichen Umstände zurückdrehen würde, ist es wichtig, sich der Bedeutung der Historie bewusst zu werden.
Den Leuten, die heute noch unsinnige Sätze loslassen, wie - "Die wollten alle nur unser Geld.", "Wir mussten 16 Mio. integrieren.", "Zieht bloß die Mauer wieder hoch, dann bleiben die unter sich.", "Die sind sowieso alle arbeitsscheu." -, kann ich nur einen Besuch in den zahlreichen Stasi-Gedenkstätten unseres Landes empfehlen. Wer die gesehen hat, kann ungefähr nachvollziehen, wie sich die Freiheit in jenen Tagen für Millionen Bürger unseres Landes angefühlt hat. Denn neben all der Freude über das Unvorstellbare und der Neugier schwang ein seltsames Gefühl der Stille mit, welches sich in der Magengegend einnistete, je näher wir der innerdeutschen Grenze kamen. Dazu gesellte sich eine gehörige Portion Angst. Angst vor Übergriffen, Angst vor Gewalt, Angst, nicht mehr nach Hause zurückkehren zu können in dieser Nacht. Immerhin gab es eine Mauer, die noch in 100 Jahren stehen wird. Genau das nämlich hatte Erich Honecker noch kurz davor freudestrahlend verkündet.
Uns war nicht zum Lachen zumute.

Stück der Berliner Mauer - East Side Gallery
Trotz aller Großzügigkeit der damaligen Bundesregierung zierte ich mich, das Begrüßungsgeld in Empfang zu nehmen. Für mich stellten diese 100,- DM einen gehörigen Reichtum dar.
Ich sah mich bereits in Rom, Paris und New York sitzen. Ich wollte reisen, mir Dinge leisten, von denen ich bis dahin nur geträumt hatte und nicht zuletzt wenigstens ein paar von den netten Menschen kennen lernen, die mir das ermöglichten. Alles konnte geschehen, wenn ich den ersten Schritt tat und mich in die Schlange der Wartenden einreihte. Irgendwann tat ich es, nachdem mir Freunde und Kollegen berichteten, wie unkompliziert der ganze Prozess sei. Es war jener Moment in meinem Leben, da ich mich dem Bettler an der nächsten Straßenecke befremdlich verbunden fühlte, und es war der Jubel jener Tage, der schnell dieses dumpfe Gefühl überstrahlte.

Ein halbes Jahr nach dem Fall der Mauer hatte ich mein Land verlassen, jenes Land, welches sich in Auflösung befand. Den Tag der Deutschen Einheit hatte ich bereits in Baden Württemberg erlebt. In den Augen mancher Leute war ich in jenen Tagen ein Wirtschaftsflüchtling. Zum Glück war ich der deutschen Sprache mächtig, hatte eine Ausbildung absolviert, sogar ein anerkanntes Studium vollendet, hatte an meinem neuen Wohnort alle Hebel in Bewegung gesetzt, mich beruflich und privat zurechtzufinden und trotzte dem schmerzhaften Heimweh.
Nach Jahren in der Fremde zog ich später an die Ostsee zurück.

Was bleibt, ist die Historie, das glückliche Gefühl der entstandenen Verbundenheit, der Gedanke an die vielen unvergesslichen Momente mit freundlichen Menschen im Süden und anderen Teilen Deutschlands, denen ich begegnet bin und der Wunsch an manchen Zeitgenossen, die damaligen Geschehnisse nicht mit den heutigen durcheinander zu bringen. Schon seinerzeit haben wir miteinander gelernt, nicht alle Leute in denselben Topf zu werfen, und als vermeintlich arbeitsscheuer Ossi schloss ich mit so manchem BesserWessi ganz wunderbare, innige Freundschaften, was ohne den Fall der Mauer niemals möglich gewesen wäre. Vielleicht sollten wir uns öfter an dieses historische Ereignis erinnern, als nur in diesen Tagen?

Übrigens im November 2014 durchzog Berlin eine beeindruckende Lichtgrenze. Mit einem Gänsehautgefühl bin damals dort entlang spaziert. Was ich seinerseits empfunden habe, könnt ihr hier nachlesen.
Ob noch ganz jung oder etwas älter, um ein historisches Datum herum graben wir eben gern in den persönlichen Erinnerungen.

In welchem Teil Deutschlands hast du den Fall der Mauer erlebt? Kannst du dich noch an diesen Tag erinnern? Verbindest du damit ein besonderes Erlebnis?













Mittwoch, 1. November 2017

Montagsfrage - Welches technische Gerät verwendest du zum Bloggen?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage rund um das Thema Bücher gestellt. Eine Antwort ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. Die Frage dieser Woche kommt von Sven von it's a blob.

Meine neue Woche ist gleich einmal mit einem Brückentag gestartet, es folgte ein Feiertag und nun ist ja schon wieder Mittwoch. Heute gibt es mal eine Frage zur Technik




Welches technische Gerät verwendest du zum Bloggen? Bloggst du auf dem Handy, Tablet, Notebook, PC oder auf etwas ganz anderem?

Ich blogge ausschließlich auf meinem Laptop wie diese Antwort.
Längere Texte schreibe ich damit einfach lieber, weil es komfortabler ist, und ich auch mehr gespeicherte Bilder abgelegt habe. Meine Blogbeiträge schreibe ich nie unterwegs, da sich auf dem Smartphone schnell auch mal Flüchtigkeitsfehler einschleichen.

Auch schreibe ich meistens E-Mails am Laptop. Nur wer eine kurze Antwort sofort erwartet, erhält diese per Smartphone.

Twitter ist so praktisch, dass ich dort meistens nur per Handy unterwegs bin. In seltenen Fällen bin ich am Laptop eingeloggt, hingegen ich für Facebook gern beides nutze. Da unterscheide ich aber nach Zeitaufwand, schnelle Antworten, Bilder und Kommentare sofort und unterwegs per Handy. Dinge, die Zeit brauchen, verschiebe ich lieber bis zum Abend. Dann kommt mein Laptop wieder zum Zug.

Mein Tablet nutze ich zur Recherche, als Online-Bibliothek oder zum Lesen von E-Books.


Und wie handhabst du das mit den technischen Geräten? Gib es eines, welches du zum Bloggen bevorzugst? Warum?

Montag, 23. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - (M)ein Podium für den Erfolg

Schon längst liegt die FBM17 zurück - eine Buchmesse, die mit aktuell gewichtigen Themen Schlagzeilen machte und für Furore sorgte. Zahlreiche Beiträge und interessante Nachbetrachtungen habe ich in der Zwischenzeit gelesen. Alle hinterlassen sie ein detailliertes Bild bei dem Leser, auf dessen Wiedergabe ich an dieser Stelle verzichten möchte.

Die Frankfurter Buchmesse zeichnet sich bekanntlich durch ihren Ruf aus, eine Messe für Verleger, Lektoren, Manager, Agenten, Buchhändler, Kulturträger und und und ... zu sein, als für die Autoren.
Nicht ohne Grund weigerte sich Ephraim Kishon seinerzeit zur Teilnahme. In seiner Satire Paradies neu zu vermieten widmete er der Frankfurter Buchmesse einen lesenswerten Artikel unter dem Titel Nein, zur Messe geh' ich nicht!

Nun ja, ich wusste also, was mich erwartete, und 2013 war ich bereits auf der FBM. Meine damaligen Eindrücke habe ich ebenfalls in einem Blogbeitrag festgehalten - Silkes FBM13.
In den darauffolgenden Jahren zog es mich eher auf die Leipziger Buchmesse.

Aber was blieb mir von meinem Tag auf der FBM17 im Gedächtnis, außer, dass die Messehallen bis unter das Dach mit zahlreichen Büchern vollgestopft waren?

Bücher, soweit das Auge reichte, und dazwischen drängten die Fachbesucher durch die Ausstellungshallen. Ich wollte gar nicht wissen, wie es an öffentlichen Besuchertagen an den Ständen zuging.

Ehrlich, angesichts der überragenden literarischen Schöpfungen konnte mir, als Selfpublisher, schon mal schwindelig werden. In dem Moment erinnerte ich mich jedoch meiner ganz persönlichen Neigungen, blendete sämtliche Bücherberge mit all den spannenden und traumhaften Neuankündigungen aus, um die Grundlagen für mein eigenes erfolgreiches Podium zu schaffen.
Die Bereitschaft, von anderen zu lernen, gehört für mich selbstverständlich dazu. Auf dieser Basis stellte ich mir mein persönliches Messeprogramm zusammen.

Der Tag verging wie im Flug. Im Grunde genommen, begann er mit einem solchen und endete mit einem. Meine Stunden dazwischen waren gefüllt mit Informationen und Veranstaltungen. Das Gespräch mit der einen oder anderen Kollegin wurde von anstehenden Terminen überschattet. Eine Messe zeichnet sich eben leider auch durch Zeitdruck aus. Die Kollegen und ich hatten uns einiges vorgenommen. Zuviel, wie ich vor Ort feststellen musste.

Alle Veranstaltungen, an denen ich teilnahm, wiesen ausdrücklich darauf hin, mein besonderes Augenmerk - schon beim Schreiben - auf die genaue Definition meiner Zielgruppe zu legen. Dieselbe zu spezifizieren in Randgruppe, Hauptgruppe und Persona mit Name, Alter, Charakter, Vorlieben usw. trägt später maßgeblich zur erfolgreichen Buchvermarktung bei. Neben SEO´s müssen Metadaten optimiert sowie Keyword´s und Schlagwörter richtig eingesetzt werden. Die nachfolgende Frage verlangt eindeutige Antworten.

Mit welchen Begriffen findet der Leser letztendlich meine Bücher?

Ich gebe zu, diesen Teil der Vermarktung bisher sträflich vernachlässigt zu haben. Da liegt noch viel Potenzial brach, welches ich Schritt für Schritt aus der Versenkung heben muss.
Wunderbare Social Media Tipps gab die sympathische Susanne Kasper von der Agentur Literaturschock. Schaut einfach mal bei ihr vorbei.







Und weil Messeandenken nicht fehlen durften, mir jedoch nur begrenzt Zeit für Schnappschüsse blieb, nutzte ich den Service bei Thalia, um mich als Persona in Position zu bringen.






Mein Buch IM ZAUBER DER MADONNA war übrigens am Stand von Papyrus Autor ausgestellt. Das lachte mein Autorenherz :-))





Weitere Bilder zur FBM17 findest du auf meiner Homepage Silke Boldt.








Trotz aller Hektik war dieses gewiss nicht meine letzte Frankfurter Buchmesse, denn schließlich gibt es in der Welt der Bücher immer unendlich viel zu entdecken.

Sicherlich hast du ebenfalls unvergessliche Messe-Erfahrungen gemacht.
Ich freue mich, wenn du mich teilhaben lässt.

Wie hast du die Frankfurter Buchmesse 2017 erlebt? Was hat dich besonders beeindruckt? Warum?