Montag, 23. April 2018

Empfehlungen zum Welttag des Buches

Heute ist Welttag des Buches.
Beim Stöbern in meiner hauseigenen Büchersammlung bin ich auf einige empfehlenswerte Exemplare gestoßen.


Das sind meine aktuellen Tipps zum Welttag des Buches:


Nach Titeln:


A  An deiner Seite - Ellen Sussman

B  Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt - Dora Heldt

C  Cujo - Stephen King

D  Der Fall Collini - Ferdinand von Schirach

E  Erwartung - Jussi Adler-Olsen

F  Früchte des Zorns - John Steinbeck

G  Gott segne John Wayne - Kinky Friedman

H  Heute wegen Glück geschlossen - Patrice Leconte

I    Ich gestehe alles - Johannes Mario Simmel

J   Jenseits der Prärie - Jutta Besser

K  Kuckucksmörder - Raimon Weber

L  Limit - Frank Schätzing

M  Meine Seele so kalt - Clare Mackintosh

N  Nachtzug nach Lissabon - Pascal Mercier

O  Osama bin Laden - Michael Pohly + Khalid Durán

P  Paris: Ein Fest fürs Leben - Ernest Hemingway

Q  Quo Vadis - Henryk Sienkiewicz

R  Rattenkinder - B.C. Schiller

S  Sühnetag - James Patterson

T  Tabu - Ferdinand von Schirach

U  Unabhängigkeitstag - Richard Ford

V  Verderben - Patricia Cornwell

W  Wolfskinder - John Ajvide Lindquist

X, Y - keine Tipps

Z  Zerbrechlich - Jodi Picoult


Nach Autoren:


A  Cecelia Ahern: Hundert Namen

B  Silke BoldtIm Zauber der Madonna

C  Nick Cutter : Das Camp

D  Dora Duncker: Die Geliebte des Sonnenkönigs

E  Veit Etzold: Der Totenzeichner

F  Sebastian Fitzek: Das Joshua Profil

G  Andreas Götz: Hörst du den Tod

H  Wolfgang Hohlbein: Der Inquisitor

I   John Irving: Die imaginäre Freundin

J  Lisa Jackson: Guilty - Doppelte Rache

K  Lars Kepler: Der Hynotiseur

L  Jack London: Martin Eden

M  Cody McFadyen: Die Blutlinie

N  Jo Nesbo: Der Fledermausmann

O  Ed O'Connor: Zur dunkelsten Stunde

P  Edgar Allan Poe: Meistererzählungen

Q  Quiz: Das Fragespiel für schlaue Köpfe (Bitte mit Augenzwinkern nehmen!)

R  Michelle Raven: Gefährliche Vergangenheit

S  Ulrike Schweikert: Das Herz der Nacht

T  Thomas Thiemeyer: Der Palast des Poseidon

U  Lisa Unger: Das Böse so vertraut

V  Katharina E. Volk: Scherben, Mond & Milchkaffee

W  Robison Wells: Du kannst keinem trauen

X - kein Tipp

Y - Brenna Yovanoff: Schweigt still die Nacht

 Allen Zadoff: Boy Nobody:Fearless


Alle aufgeführten Exemplare habe ich gelesen. Wenn dir die kleine Auswahl nicht ausreicht, schau einfach mal auf meinen früheren Blogartikel. Hier gibt es noch mehr Büchertipps.

Viel Spaß beim Lesen, Lesen, Lesen!

Mittwoch, 11. April 2018

Mehr Zeit für Autorinnen

Der Autorenblogger und Schriftsteller Sven Hensel hatte im Mai 2017 eine tolle Aktion ins Leben gerufen, #Autorinnenzeit. Deren Aktualität hat nicht abgenommen, im Gegenteil, Autorinnen sollte wesentlich mehr Beachtung im Literaturbereich geschenkt werden.

"Frauen im Literaturbetrieb werden, trotz der vielen Artikel und Fingerzeige auf das Problem, zu oft belächelt, ihr Schreiben „mit Anspruchslosigkeit gleichgesetzt“ (Autorin Zoë Beck in einem Beitrag der Welt), bei Preisverleihungen übergangen, sofern sie überhaupt einmal nominiert/vorgeschlagen werden, und sie haben weiterhin mit einer gläsernen Decke zu kämpfen, die sie daran hindert, zu ihren männlichen Pendants aufzuschließen, sei es in der gesellschaftlichen Wertschätzung oder auch ihrer Stellung im Literaturbetrieb." (Zitat Autor Sven Hensel)

Die Aktion #Autorinnenzeit ist zwar längst ausgelaufen, doch Autorinnen weiterhin in den Focus der sozialen Netzwerke zu rücken, ist auch mein persönliches Anliegen. So nehme ich den Anstoß zur Überlegung auf und weise in loser Folge explizit auf das Buch/die Bücher einer Autorin aus meinem Bücherregal hin.

Die Reihenfolge der Publikationen entsprechen keiner Wertung. Manche Bücher habe ich noch nicht gelesen - leider. Auch verzichte ich als Schreiberling auf die Veröffentlichung meiner Rezensionen. Diese lege ich weiterhin in meiner persönlichen Online-Bibliothek ab.

Vor einiger Zeit las ich Honigtot von Hanni Münzer.


Das Werk hatte die Autorin einst als Selfpublisherin veröffentlicht, bevor der Piper Verlag darauf aufmerksam wurde.

Honigtot erzählt die Geschichte der jungen Amerikanerin Felicity, die sich in Rom auf die Suche nach ihrer Mutter macht und dabei auf ein quälendes Geheimnis ihrer Familiengeschichte stößt. 

Inzwischen habe ich mir den nächsten Teil Marlene zugelegt. Der wartet noch auf meinem SuB.

Gern hätte ich die Erfolgsautorin im letzten Jahr auf dem Self-Publishing-Day in Hamburg getroffen. Ihr Kommen war zunächst eingeplant. Doch ausgerechnet an diesem Tag war sie aus gutem Grund abwesend. Sie hatte Geburtstag. 
Nun denn: Verschoben, ist nicht aufgehoben. Vielleicht treffe ich sie ein anderes Mal auf einer der Buchmessen. Womöglich gibt sie einen kleinen Einblick in ihr Erfolgsgeheimnis, und natürlich lasse ich mir die Bücher von ihr signieren. 

Welche Autorin willst du gern treffen? Warum? Oder hast du bereits eine Autorin getroffen? Wo und zu welchem Anlass?

Mittwoch, 14. März 2018

Montagsfrage - Gibt es ein Buch, das schon länger auf deinem SuB liegt? Willst du es noch lesen?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf diese Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Mittlerweile ringt der Frühling mit dem Winter um die wetterliche Vorherrschaft. Wobei ich hoffe, dass der Lenz bald die Oberhand gewinnt. Die neue Woche startete mit der spannenden 


Gibt es ein Buch, das länger als 1 Jahr auf deinem SuB liegt? Was hält dich ab? Willst du es noch lesen?

Ein Buch? Es gibt gleich mehrere. Manche verharren schon wesentlich länger als ein Jahr.
Neben seitenstarker Leselektüre und Exemplaren, die ich in bester Leseabsicht gekauft habe, liegen da auch Klassiker. Einer davon ist Die unendliche Geschichte von Michael Ende.


Den Titel nehme ich für mich wörtlich :-)
Das Buch steht seit einiger Zeit bei mir im Regal. Ich habe es irgendwann einmal angefangen zu lesen, mit meinem Sohn zusammen weitergelesen und schließlich selbst noch ein paar Seiten geschmökert.

Aus verschiedenen Gründen habe ich es mehrfach unterbrochen und bisher nie vollständig gelesen.
Ich entschied mich je nach Gefühlslage für ein anderes Buch, ein anderes Genre, oder ich bekam das eine oder andere Buch geschenkt. Selbst Umzüge schoben sich zeitweilig dazwischen. Im Bücherkarton mit anderen Exemplaren lag dann Die unendliche Geschichte versteckt und wartete auf meine Wiederentdeckung. Inzwischen lese ich meine Bücher nach einer bestimmten Reihenfolge, damit genau so etwas nie mehr passiert und kein Buch in Vergessenheit gerät.

Nach wie vor interessiert mich das Werk. Das Thema und die positive Resonanz, die es bekommen hat, halten mich neugierig. Mit dem nächsten Start lese ich es garantiert auch zu Ende. Nur dauert es noch eine Weile bis ich mich durch meine Buchregale "vorgelesen" habe. Eines ist jedenfalls jetzt schon gewiss, meine ungebremste Vorfreude auf Die unendliche Geschichte.

Liegt bei dir ein Buch schon länger als ein Jahr auf deinem SuB? Warum? Willst du es noch lesen?

Sonntag, 4. März 2018

Wo das Meer so blau ist ...

Es gibt einen Ort, an den kehre ich immer wieder zurück -
ans Meer, das draußen so tief und so blau ist. 

Mal schäumt das Wasser mit weißer Gischt.
Dann strömt es sanft und klar, wie ein frischer Morgen.


Die schönste Kornblume habe ich einst für Dich gepflückt.
Sie liegt gepresst zwischen den Seiten Deiner Lieblingsgeschichte.

Ich lese Dir vor mit zitternder Stimme, von der Erinnerung überwältigt.








Dienstag, 13. Februar 2018

Montagsfrage - Was ist für dich ein No-Go in Liebesgeschichten?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage rund um das Thema Bücher gestellt. Eine Antwort ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

In der heutigen Frage geht es um die Romantik in Büchern, vorausgesetzt du magst sie.



Wenn ja, was sind für dich die No-Gos in einer Liebesgeschichte?

Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich lese keine Liebesgeschichten, aber als bekennender Thriller/Krimi-Fan gerate ich eher zufällig an diese Bücher. Das eine oder andere Geschenk ist eben dabei und wie in allen Genres gibt es auch hier solche und solche Exemplare.
  • Ein No-Go sind diese ad hoc Geschichten nach dem Motto: er kam, sah und siegte oder passend für die Romantik geschrieben: kaum kennengelernt, schwer verliebt und gleich geheiratet. Diese Vorgehensweise ist für mich absolut unglaubwürdig und realitätsfern. Ich kenne niemanden, dem die Liebe derart begegnet ist.
  • Weiteres No-Go, wenn Sie ihren Helden anschmachtet bis zur Selbstaufgabe, und Er sein Ego heraushängen lässt. Wo bitte bleibt da die partnerschaftliche Gleichberechtigung? Liebe ist ein Geben und Nehmen, und wenn es passt, tun es beide von Herzen gern.
  • Nächstes No-Go ist das endlose Getümmel in den Betten oder eine "Liebe", die immer in demselben landet. Leider wirken die meisten dieser Geschichten platt und einfallslos. Ist dann die Sexszene obendrein schlecht geschrieben, verzichte ich auf diese Lektüre.
  • Noch ein No-Go sind Geschichten, in denen man am Anfang bereits das Ende vorausahnt und man sich nur noch durch die vermeintlichen Hindernisse quält. Manchmal erscheinen die in Form einer dritten Person oder sind selbstgemacht und wenig spektakulär. Es gibt aber gute Lektüre, in der sich der Kern der Geschichte weiterentwickelt und in der nicht das Ende vorhersehbar ist.
Gerade im Bereich der Liebesgeschichten gibt es durchaus auch berühmte Autoren, deren Bücher mich nicht durchweg überzeugt haben, da die zum Teil sterbenslangweilig sind.

Nachhaltig hat mich hingegen das Buch Solange du da bist von Marc Levy beschäftigt. 


Alles Geschmackssache, aber ich stehe auf diese wundervolle Romanze zwischen Fantasie und Realität. Ein Buch mit fantastischen Textstellen. Möge das Leben doch manchmal so leicht und körperlos sein. 

Was ist für dich ein No-Go in Liebesgeschichten? Hast du das Lesen eines Buch deswegen schon abgebrochen?








Donnerstag, 8. Februar 2018

Ich, das Schreiben und das Autorenleben

Vor knapp fünf Jahren schrieb ich über meine Träume und die Realität. Was ist daraus geworden? Wo stehe ich heute? Wie ist es mir als Autorin bisher ergangen?

Unumstritten, der Weg zur erfolgreichen Autorin ist lang, sehr lang. Je mehr Zeit verrinnt, um so steiniger wird er. Es drängen viele Schreiberlinge täglich auf den Buchmarkt.
Was ich als Autorin mitbringen muss, ist eine gehörige Portion Geduld, gefolgt von disziplinierter Arbeit und jeder Menge Motivation. Was bleibt übrig von den Wunschvorstellungen einer Autorin, wenn der Erfolg den schleppenden Gang einlegt ? Was spornt mich an nicht aufzugeben? Ich weiß von Kollegen, die genau das getan haben. Mit welchen Projekten ich mich aktuell beschäftige, habe ich hier zusammengefasst.
  • Endlich habe ich Struktur in meinen 2. Krimi gebracht, deren endgültige Überarbeitung allerdings aussteht.
  • Das fertige Manuskript eines Liebesdramas um Leben und Tod muss vor Veröffentlichung lektoriert und testgelesen werden.
  • Mehrere Kurzgeschichten liegen fertig auf Eis. Ich konnte mich bisher nicht durchringen, sie zu veröffentlichen.
  • Der fantastische Roman einer jungen Frau, die durch das Abenteuer ihres Lebens die Geheimnisse ihrer Familie ergründet, geht in das letzte Schreibdrittel. 
  • Ein Liebesdrama wartet auf seine Vollendung.
  • Die Idee eines weiteren Romans um zwischenmenschliche Beziehungen habe ich auf zwanzig Seiten festgehalten. 
  • Das Handlungsgerüst für meinen 3. Krimi habe ich notiert.
  • Weitere angefangene Projekte verharren in der berühmten Schublade.
Seit einiger Zeit führe ich ein Schreibtagebuch, um einen detaillierten Überblick über meine Schreibgewohnheiten zu erhalten. Ich überlege noch, ob ich das auf meiner Website unter News und Projekte online stelle.

Einige Dinge sind passiert und gehen voran, doch ehrlicherweise nagte zwischenzeitlich heftig der Frust in mir, der zur mehrwöchigen Schreibpause führte. Mich plagte einfach das Gefühl, die entscheidenden Schritte nicht richtig angepackt zu haben.

Da war mein Krimi IM ZAUBER DER MADONNA zwar in allen Buchhandlungen und Online erhältlich, doch mit der Veröffentlichung des 2. Krimis stockte es bis jetzt.
Schuld daran bin ich selbst, weil ich mich bei der Überarbeitung desselben zunächst in meinen Gedankengängen verirrt und anschließend damit schwer getan habe. Jede andere Story legte ich vor die Überarbeitung. Ich verschob das ganze Werk sogar Jahre auf Eis. Obwohl ich selbst ein begeisterter Thriller/Krimi-Leser bin, konnte ich mich zur Überarbeitung meines eigenen Projektes nicht durchringen - bis vor Kurzem. Ich möchte nicht zuviel versprechen, aber der Anfang der Überarbeitung ist gemacht.

Ein weiterer Punkt meines zögerlichen Erfolgs ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass ich als Selfpublisherin mich viel intensiver mit Marketing und Verkauf meiner Bücher beschäftigen muss als eine Verlagsautorin. Mit Beginn meines Autorenlebens habe ich diese Komponenten eindeutig unterschätzt und einen mittelmäßigen Aufwand mit verheerenden Folgen betrieben. Heraus kam eine ziemlich nüchterne Feststellung des Erfolges, die den abwärts gerichteten Energieschub nach sich zog. Es dauerte lange Zeit, mich selbst wieder zu motivieren. Trotzig widerstand ich der Versuchung aufzugeben.
Stattdessen begriff ich, dass die Dinge NICHT ohne mein besonderes Engagement laufen, und dass Marketing nichts mit meiner Liebe zu den Buchstaben zu tun hat. Im Gegenteil, jedes Mal, wenn ich schreibe und sei es nur eine Seite, empfinde ich ein großartiges Glücksgefühl. Zu erkennen, dass ich durch ein diszipliniertes Handwerk etwas Kreatives erschaffen kann, zog einen Lernprozess nach sich, der meinen ganzen Willen herausforderte.

Mehr und mehr strich die Zeit dahin, und ich musste mir eine Menge Versäumnisse in Sachen Marketing und Social Media eingestehen. Inzwischen schreibe ich jeden Tag und arbeite mit einem Mediaplan, besuche Schulungen und Messen und beschäftige mich mit den Netzwerkmustern erfolgreicher Autoren.

Ich betreibe gern meine Homepage, blogge mit Freude, recherchiere im Internet, bin mit Spaß unterwegs auf verschiedenen Netzwerken und sammle Informationen bzgl. Cover, Titel und Klappentext. Ich bin bereit, zu lernen und hole mir Marketingtipps von Experten. In winzigen Schritten treibe ich so die Umsetzung meiner gesteckten Ziele voran. Den Zeitrahmen jedoch habe ich weiter geöffnet, damit ich mir nicht wieder selbst im Wege stehe und damit die Freude am Schreiben nehme.

Im Zuge all dieser Überlegungen plane ich, meinen 1. Krimi neu aufzulegen. Nach all den Jahren ist es Zeit für eine Runderneuerung. Die Details zum Ablauf stehen noch aus. Allerdings weiß ich bereits jetzt, dass ich keine neue Baustelle aufreiße, bevor die vorhandenen nicht behoben sind.

Glaubt mir, ich bin selbst meine größte Kritikerin. Ich bin wie ich bin, aber es geht besser. Die Liebe zu Büchern ist Teil meines Lebens. Sie spornt mein Schreibfieber an und sorgt für innere Zufriedenheit. Für mich als Autorin ist es eine Erfüllung, leere Seiten zum Leben zu erwecken. 

Wie empfindest du dein Autorenleben? Welchen Traum verbindest du damit? Und wie sieht deine Realität aus? Hast du einen Tipp für mich? 

Donnerstag, 25. Januar 2018

Zwischen Traum und Fantasie

Immer, wenn ich ein neues Schreibprojekt starte, ging dem ein Traum voraus oder die Fantasie mit mir durch. 

Wie ist das mit der Fantasie, mit dieser Fähigkeit, sich Dinge ausdenken und vorstellen zu können? 
Mir widerfährt mitunter nur ein Satz, ein Wort, eine Person oder eine Situation, manchmal ein Traum, und schon regt sich meine Fantasie um einen künstlerischen Einfall. Es ist das Leben, das mir die Zutaten reicht.

Doch genügt das tiefgehende, überschwängliche Gefühl, welches unerwartet zuschlägt wie ein Blitz und mit etwas Glück bei mir bleibt, bis alles aufs "Papier" gebracht ist? 
Es gab Umstände, da glitt es ab in die Routine des Alltags, und ich vergab meine Chance, es festzuhalten. Ein unwiederbringlicher Schatz ging verloren. Heute passiert mir das nicht mehr. Entgegen anderer Tipps trage ich Zettel, Stift, Memo, Handy, irgendetwas zum Notieren bei mir oder eines dieser Dinge liegt bereit, falls mein Gedächtnis einmal streikt. Was sind schon ein paar Nachtstunden, wenn d e r Traum festgehalten werden muss?
Jede Kleinigkeit aus der alltäglichen Umgebung kann zur Idee erwachen und für Überraschungen sorgen. Manchmal nehme ich mir bewusst Zeit und genieße die Dinge, die mich glücklich machen, denn diese regen immer meine Fantasie an. 

  • Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge, am liebsten am Meer
  • das Rauschen des Meeres
  • eine singende Amsel am frühen Morgen
  • die bunte Vielfalt einer Sommerwiese
  • der Duft frisch gemähten Rasens
  • Erdbeeren mit Schlagsahne
  • ein Regenbogen
  • rote Rosen
  • azurblauer Himmel
  • eine Reise in die Weiten der Welt
  • ein Verweilen an meinen Lieblingsleseplätzen 
Es gibt zahlreiche weitere Motive, die meiner Kreativität genügend Raum geben. Gipfelt dann mein Inneres im Gleichklang mit der Fantasie endet dieser Weg meistens an meinem Schreibtisch, um Dialoge, Szenen oder Handlungen am PC festzuhalten. Ein sinnbildliches Ideal, das den Alltag vergessen lässt, von Momenten der Sorgen ablenkt und eine nahezu perfekte Welt darstellt, ist erwacht. Nicht zuletzt verbinden sich Träume mit meiner Fantasie.

Es schadet nicht, in den Wolken zu schweben und zu träumen von einem entfernten Kosmos oder sich entführen zu lassen in das Schloss der Fantasie. Wer will das nicht gelegentlich?

Wie erlebst du deine Fantasie? Wie gehst du mit deinen Träumen um? Was inspiriert dich?